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                                             BIOGRAPHIE FELIX RIENTH, TENOR                    Konzert-News 

 

     

Der Schweizer Tenor Felix Rienth, Sohn einer spanischen Mutter, ist in Basel zweisprachig aufgewachsen und erhielt seine erste stimmliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Nach der Matur studierte er Hispanistik und Germanistik an der Universität Basel, bevor er sich ganz dem Gesang zuwandte. Sein Gesangsstudium absolvierte er in seiner Geburtsstadt bei der Sopranistin Heidi Wölnerhanssen (Theater Basel) und erlangte 2000 das Operndiplom am "Schweizer Opernstudio" der Hochschule der Künste Bern. Als Preisträger der Luzerner "Stiftung für junge Musiktalente" gab er ein Arienkonzert mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Wertvolle Impulse erhielt er vom schwedischen Tenor Hans Dornbusch, langjähriger Solist an der Königlichen Oper Stockholm, sowie von Richard Levitt von der Schola Cantorum Basiliensis.

 Felix Rienth, der bereits als Knabensopran unter Armin Jordan am Theater Basel als "Erster Knabe" in Mozarts "Zauberflöte" debütierte, wird heute als Tenor für die grossen Oratorienwerke in der Schweiz und in ganz Europa engagiert. So hat er 2012 unter Frans Brüggen Bachs "Johannespassion" (Arien) auf Tournée in Holland und Oesterreich mit dem weltbekannten "Orchestra of the 18th Century" gesungen, Mendelssohns "Elias" unter Peter Neumann in Lissabon, Mendelssohns "Lobgesang" in der Kölner Philharmonie, Mozarts "Requiem" mit dem Mozarteum-Orchester in Salzburg, Telemanns "Brockes-Passion" in Graz, Schumanns "Paradies und die Peri" in der Victoria Hall Genf und wurde zu bedeutenden Festivals der Alten Musik, wie Ambronay, Paris, Gent, Regensburg, Amsterdam, Fribourg, Porto, Granada, Peñíscola etc. eingeladen. Er ist in den grossen europäischen Konzerthäusern wie dem Salzburger Mozarteum-Saal, dem Grazer Stefanien-Saal, dem "Centro Belém" Lissabon, dem Amsterdamer "Muziekgebouw aant IJ", der  Tonhalle Zürich, im Musiksaal Stadtcasino Basel, der Victoria Hall Genf oder dem Métropole Lausanne aufgetreten und hat dadurch mit diversen wichtigen Orchestern gearbeitet, an der Seite renommierter Sänger, wie Nuria Rial, Audrey Michael, Brigitte Fournier, Michael Chance, Martín Oro, Philippe Huttenlocher, Michel Brodard, wie auch mit den internationalen Spezialisten der Alten Musik, Frans Brüggen, Eduardo López Banzo, Gabriel Garrido oder Gerd Guglhör (München).

Die Rundfunkaufnahmen bei Schweizer Radio DRS, Radio Suisse Romande, ORF, Bayerischer Rundfunk, Belgischer- und Portugiesischer Rundfunk dokumentieren sein Schaffen ebenso wie seine über 20 CDs umfassende Diskographie, bei internationalen Labels, wie K617, Symphonia, Ricercar, Enchiriadis, Pan Classics, Gaudia, OehmsClassics, La mà de Guido, die mit bedeutenden Plattenpreisen bedacht wurde, wie "CD des Jahres" in Spanien oder den " diapason d'or " in Frankreich. Seine Einspielungen der Solokantaten des Katalanen Francesc Valls bei Symphonia und eine CD mit brasilianischer Renaissance-Musik bei Ricercar wurden beide mit dem holländischen "Prelude Classical Music Award 2007"  für die beste Barock-CD bzw. beste Renaissance-CD des Jahres ausgezeichnet.

Mit dem Barockensemble La Tempesta Basel  hat er zum Händel-Jahr 2009 Pepuschs Tenor-Kantaten bei Enchiriadis veröffentlicht, eine hoch gelobte Aufnahme, in der Felix Rienth von der spanischen Fachzeitschrift "CD compact" mit dem legendären Tenor Anthony Rolfe Johnson verglichen wurde und vom Rundfunk Berlin Brandenburg die Höchstwertung "grossartig" erhielt.

Einhellig von der Kritik begrüsst wurde 2011 auch seine erste Rezital-CD mit José Maríns spanischen Barockliedern "Tonos humanos"  für Tenor und Harfe, die das deutsche Klassik-Magazin "Klassik heute" als  "Referenzaufnahme" bezeichnete und vom US-Magazin FANFARE (New York) als "unbedingt empfehlenswert" besprochen wurde.

 Daneben sind Felix Rienths CD-Aufnahmen von verschiedenen Rundfunkanstalten, wie Radio France, RTBF Belgien, Radio Nacional de España, NDR Hamburg, SWR Stuttgart, Radio 4 Holland, Concertzender (Holland), Radio Suisse Romande, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandfunk, Radio Bremen, Rundfunk Berlin- Brandenburg (RBB) sowie von Radio CKRL (Kanada) gesendet worden. 

 

   

 

Zu seinen vergangenen Auftritten zählen Schuberts "Es-Dur-Messe" mit dem  Orchestre de la Suisse Romande, Haydns "Schöpfung" mit der Südwestdeutschen Philharmonie, Bruckners "Te deum" mit der basel sinfonietta, Händels "Messias" in München, Rossinis "Stabat mater" in Zürich, Mendelssohns "Elias" in der Basilika Fürstenfeldbruck / München, "Lobgesang" in der Salle Métropole Lausanne, "Paulus" in Genf und Noyon, Bachs "Johannespassion" (Evangelist & Arien) in Genf und Zürich, Bachs "Weihnachtsoratorium" mit der Knabenkantorei Basel, sowie Schumanns "Des Sängers Fluch" in der Victoria Hall Genf. Daneben gastierte er bei den "Heures musicales" von Radio Suisse Romande in Lausanne, am Festival der Alten Musik in Porto, am "Festival de Musique de Sablé" und an der Weltausstellung EXPO 2008 in Zaragoza. In Palma de Mallorca hat er Mahlers "Lied von der Erde" mit dem Kammerensemble des Orquesta Sinfónica de Baleares gesungen, mit dem Barockorchester von Granada Händels "Acis und Galatea". Weitere Verpflichtungen umfassten Händels "Messias" in Genf, Bachs "Matthäus-Passion" in Düsseldorf, Dvoraks "Stabat Mater" in Zürich, Honeggers "Johanna auf dem Scheiterhaufen" mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, Cartellieris "La celebre natività" in den Kathedralen Sion und Brig, sowie Haydns "Schöpfung" in der ausverkauften Kathedrale Lausanne.

Ebenso führten ihn Konzerte zu den "Tagen der Alten Musik Regensburg", zum Festival "Musica Antica di Magnano" (Italien), sowie nach Santiago de Compostela, im Rahmen der 800-Jahrfeier der Kathedrale. Mit dem spanischen Ensemble Resonet sowie mit La Tempesta Basel entstanden weitere CD-Aufnahmen, bei "Pan classics" folgen barocke Solokantaten von Francesc Valls.

Im Beisein Ihrer Majestät, der 2014 verstorbenen Königin Fabiola von Belgien gab Felix Rienth ein Barock-Rezital am "Internationalen Festival der Alten Musik" in Motril / Granada (Spanien).

2014 erschien Felix Rienths jüngste CD: Telemanns " Tenor-Kantaten " aus dem "Harmonischen Gottesdienst" mit La Tempesta Basel bei Enchiriadis (distr. NAXOS), von der renommierten US-Zeitschrift FANFARE als "hervorragende Einspielung" bewertet, sowie vom führenden spanischen Klassikmagazin "RITMO" als Referenzaufnahme und zu den "10 besten CDs des Monats" prämiert. Der "AMERICAN RECORD GUIDE " beschrieb dabei Felix Rienth als einen "Sänger von echter stimmlicher Schönheit" ("a singer of real vocal beauty").

Felix Rienth wurde Ende 2014 vom Spanischen Rundfunk “Radio Nacional de España” nach Madrid zu einer einstündigen Porträt-Sendung eingeladen, mit Studio-Interview und Präsentation seiner Diskographie. Der kanadische Radiosender “CKRL” (Québec-City) widmete dem Basler Tenor ebenfalls eine Klassiksendung. Rienths Telemann-CD wurde mittlerweile von Radio Suisse Romande, Radio Bremen, Radio Nacional de España, WDR Köln, CKRL Québec /Kanada, Schweizer Radio SRF 2 sowie vom SWR Stuttgart gesendet.

Vergangene Konzerte 2014/2015 umfassen unter anderem Auftritte am "Klangraum"- Festival in Krems /Donau (Oesterreich), Mendelssohns "Paulus" in Luzern, Mozarts "Requiem" in Schaffhausen und Zürich, Monteverdi-Madrigale in Bern sowie Schütz' "Weihnachts-Historie" in Basel. Dazu folgten erfolgreiche Rezitale am "Festival di Magnano" bei Turin (Italien) mit Maríns "Tonos Humanos" und dem spanischen Harfenisten Manuel Vilas. Ausserdem sang Felix Rienth im Rahmen der 600-Jahr-Festivitäten des Konstanzer Konzils bei Konzerten mit dem Sinfonischen Chor und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz Carl Loewes Oratorium "Jan Hus", mit Radioaufzeichnung vom SWR Stuttgart.

Als weitere Höhepunkte der Saison 16/17 sind u.a. Mendelssohns "Elias" in Genf, Rossinis "Petite Messe Solennelle" mit der Schola Cantorum Wettingensis und Rezitale am "Barockfestival Albacete 2016" (Spanien) zu nennen . Zudem sang er Herzogenbergs "Geburt Jesu" in Zürich und gab mit La Tempesta Basel von der Presse herausragend aufgenommene Barock-Rezitale in Süddeutschland und im burgundischen Mâcon (Frankreich). In der Genfer Kathedrale sang er Mendelssohns "Lobgesang" und "Christus" mit grossem Erfolg bei den Palmsonntags- Konzerten 2017.

Felix Rienth wurde ausserdem von der schweizerischen Telemann-Gesellschaft zu einer regelmässigen Zusammenarbeit verpflichtet, welche u.a. die Aufführungen und CD-Einspielungen von Telemanns sämtlichen fünf Passions-Oratorien zum Ziele hat, zusammen mit dem renommierten Barockorchester Capriccio Basel . 2017 startet das Projekt mit Telemanns "Der Tod Jesu" in fünf verschiedenen Schweizer Städten. Mit der angesehenen Freitagsakademie stehen die virtuosen "Coronation Anthems" von G.F. Händel in Vevey auf dem Programm.

Als ausserordentlich ehrenvoll zu nennen ist seine Einladung für 2018 zum renommierten italienischen "Festival di Magnano" bei Turin, wo er bereits zum dritten Mal gastiert. Das italienische Barock-Festival gehört zu den bedeutendsten seiner Art in Europa.

Für das spanische Label VANITAS hat Felix Rienth 2015 Händels "Neun Deutsche Arien" aufgenommen, sowie mit La Tempesta Basel im Herbst 2017 Kantaten des italienischen Barocks. Mitte 2018 ist eine Rezital-CD mit Liedern für Tenor und Gitarre von Mauro Giuliani vorgesehen, ebenfalls bei VANITAS. Beim Schweizer Label GALLO erscheint eine Porträt-CD mit Musik des zeitgenössischen Grazer Komponisten Viktor Fortin.

Felix Rienth ist seit 2000 mit der an der Schola Cantorum Basiliensis ausgebildeten Schweizer Blockflötistin Muriel Rochat Rienth verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

                                                              Telemanns "Der Tod Jesu", März 2017                                    Foto: Benno Hunziker